Themen
I. Physik, Mathematik und Finanzen: Bachelier und die Brown-Bewegung
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II. Spiel: Wie viel wert ist das Spielgeld „MEIN NAME IST HASE“?
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III. Optionen
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IV. Options-Positionen
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V. Preisschwankungen auf dem Kapitalmarkt
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VI. Volatilität kaufen, Volatilität verkaufen
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VII. Die Deckung der Optionsverpflichtung
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VIII. Die Preise der Optionen
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IX. Die Lehre
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  IX. Die Lehre

Im Vortag habe ich versucht auszubauen, dass die Kapitalmarkts Optionen und die Alltagsoptionen einem Stamm entsprießen. Die Kapitalmarktsoptionen und der Kapitalmarkt sind für viele Menschen etwas weit entfernt und eine ganz andere Welt. Aber auf eine paradoxen Art und Weise greifen wir täglich mehrmals instinktiv zu viel schwierigeren Alltagsoptionen als die Kapitalmarktsoptionen sind um auf die künftigen unsicheren Situationen vorbereitet zu sein. Zu dem Satz „Nächsten Mittwoch Abend gehen wir zusammen Abendessen“ fügen wir oft unbemerkt dazu „wenn bis dahin nichts dazwischenkommt“. Die fixen Rechte + die verpflichtende Vereinbarung wurde durch uns auf eine kaum bemerkbare Art und Weise verändert, sodass sie uns gut passt: Ich gehe wenn ich Lust dazu habe aber ich gehe nicht, wenn ich lieber das Real Madrid Spiel zu hause sehen möchte. Mit diesem halben Satz haben wir uns für die Zukunft Optionen verschafft. Wenn wir uns nächsten Mittwoch Abend einfach nicht auftauchen ist das eine ganz andere Geschichte. Wir lieben Optionen instinktiv. Wir lieben oft viele Leute, Dinge oder Situationen auch deswegen weil sie uns Sicherheit oder Komfort bietende Optionen anbieten. Wir mögen unser Auto wegen seiner Geschwindigkeit und seinem Komfort. Nebenbei hat er eine Zeitliche Option im Verhältnis zum Zug, dass man sich nicht der Zeit des Fahrplans fügen muss und verglichen mit seinem anderen Vorfahren dem Pferd, muss man es nicht in fixen Zeiteinheiten füttern. Oft kommen wir in eine Situation in der uns auch der Zug zum selben Ort transportieren könnte, aber wir wählen trotzdem das Auto (mit dem fahren und den plus Gebühren), weil wir uns dadurch weniger gebunden fühlen. Wir dürfen aber nicht vergessen, dass alle Optionen einen Preis haben und der Preis einer versteckten Option auch versteckt bleibt.

Die Preise der Kapitalmarktsoptionen spiegeln wie riskant wir die bevorstehende Zeit empfinden, mit wie großen Ausschwankungen die Marktteilnehmer bei den Devisen- und Aktienkurse und bei der Höhe der Zinssätzen rechnen können. Nur durch Aufbau der Optionsmärkte können wir zuverlässige Informationen darüber kriegen.

Die Verkaufsoptionen ermöglichen, dass wir die potenziellen Verluste eines Aktienkaufs verringern ohne, auf die den durch Preisanstieg entspringenden Vorteilen verzichten. Die Kaufs- und Verkaufsoptionen können durch eine gewisse Kauf-Verkaufs Strategie ersetzt werden. Dessen charakteristische Züge sind, dass wir stufenweise kaufen wenn Preisanstieg ist und verkaufen, wenn Preissturz ist und nicht dass wir das Portfolio auf Grund alles oder nichts verwalten.

Die Devisen- und Aktienkurse, beziehungsweise die stochastische Dynamik der kurzsichtlichen Zinssätzen-Veränderungen, die quantitative Regelung der Risiken, die die Banken eingehen, wurde von der Lösung der Frage des Optionspreises ins Rampenlicht gestellt. Auf diesem Gebiet der Finanzen, so z.B. in der Forschung nach dem zwangsläufigen Gleichklang zwischen den zufälligen Schwankungen der Zinssätze verschiedener Laufzeiten, die Ökonomen wurden von den Physikern ersetzt. Heute müssen Anlagenanalyse-Studenten Mathematik solcher Art studieren, die vor 30 Jahren bei uns, in Ungarn gar nicht, aber nicht einmal in London unterrichtet wurde, und von der wesentliche Behauptungen vor 50 Jahren noch nicht existierten.


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